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Ausfahrt der 2. Herren 50 - ein nicht ganz ernst zu nehmender Lagebericht - 18. April 2010
Während einige Mannschaften die Saisonvorbereitung dazu nutzen, gemeinsam mit
ihren Tennisschlägern Plätze auf Mallorca, Sylt oder in Fleesensee zu studieren,
konnte die 2. Herren 50 sich aufgrund Ihrer großen Erfolge in der letzten Saison
(Aufstieg in der Sommer - und Winterrunde) entspannt auf der Skipiste im Alpin -
Centrum Wittenburg vorbereiten.
Die Erfolge sind im Übrigen im Internet nachzulesen; damals noch als 1. Herren
50 (inzwischen wurde die Mannschaft vorstandsseitig etwas aus der Öffentlichkeit
zurückgezogen und läuft somit in dieser Saison als 2.Herren 50 auf).
Da wir nur mit einem Kleinbus unterwegs waren, durften aufgrund besonderer
Umstände nur 60% der Mannschaft mitfahren.
Der Kleinbus, mit dem wir unterwegs waren, erkannte uns gleich wieder. Nachdem
bei der letzten Ausfahrt nur der rechte Außenspiegel im Fahrtwind getanzt hat,
freute er sich so, dass jetzt beide Außenspiegel auf der Autobahn vor Freude
flatterten. Das erschwerte die Sicht unseres Fahrers R.J. aus N. nach hinten,
was aber nicht so schlimm war, weil uns sowieso keiner überholt hat.
Unterwegs haben wir dann noch abseits der Autobahn einen zerbeulten
holländischen Lastwagen (das sind die mit dem gelben Kennzeichen) mitten auf dem
Acker parken gesehen. Aber 3 deutsche Kranwagen mit starken Seilen haben ihm
unmissverständlich klar gemacht, dass er dort nicht halten darf.
In Wittenburg angekommen, gab es angelehnt an den Louis-Trenker-Spruch "Keinen
Alkohol auf der Piste" erstmal im Zimmer Medizin zum Auflockern der Muskeln.
Über die Fahrweise einzelner Teilnehmer auf der Piste soll hier nicht weiter
berichtet werden. In Kürze wird aber eine Fotogalerie mit 1 Bild im Internet zu
sehen sein.
Nach einem sehr abwechslungsreichen, übersichtlichen und von einigen Teilnehmern
als gut bezeichneten Essen zeichnete sich der Beginn eines stimmungsvollen
Abends ab.
Angesagt war eine Saisonabschlussparty, veranstaltet vom Radiosender “Hitradio
24” aus MVP.
Als gegen 23.00 Uhr immer noch keine Leute auf der Tanzfläche waren, haben sich
unsere Jüngsten (H.B. und R.W.) auf ‘s Zimmer verabschiedet. Unser Ältester (N.J.)
hielt es dann auch nicht mehr aus und wollte kontrollieren, was die beiden
machten.
So blieb noch der harte Kern (R.J., R.P. und H.G.O.) übrig. Nachdem sich der Saal
dann so langsam füllte, wurde es aber auch für die Drei Zeit, ins Bett zu gehen.
Obwohl Rauchverbot bestand, gab es aber noch schnell mit “Havanna mit Cola“
einen Abschiedstrunk. Auf dem Zimmer angekommen, versucht R.P. sein Training für
die Norddeutschen Schnarchmeisterschaften aufzunehmen.
Der 1. Versuch wurde von seinem Bettnachbarn H.G.O. abgewunken, weil nach einer
halben Stunde immer noch das Licht brannte und der Fernseher lief.
Also begann für die nächsten 5 Stunden der 2. Langzeitversuch. Dummerweise
befand sich die Jury in Form von R.J. 6 Zimmer südwärts. Demzufolge musste von
R.P. die Lautstärke entsprechend angepasst werden. Auch R.W. (nur 5 Zimmer
südwärts) fand den Wettbewerb als sehr gelungen.
Während des Schnarchtrainings konnte H.G.O. feststellen, dass der an der Decke
des Schlafzimmers angebrachte Rauchmelder durchschnittlich 18 x pro Stunde
aufleuchtete und somit der deutschen DIN-Norm entsprach.
Glücklicherweise klingelte dann bald der Handy-Wecker von R.P. Dummerweise hat
er ihn aufgrund seines Schnarchens nicht gehört. H.G.O. soll dann in die Dusche
gegangen sein, um dort noch etwas zu schlafen.
Trotz allem war es aber doch eine gelungene Saisonvorbereitung.
Ach ja; zurückgefahren sind wir dann auch irgendwann.
Hinweis: Alle Namen könnten frei erfunden worden sein; sind es aber nicht!
18. April 2010 - Hans-Georg Oehlckers
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