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Chronik der 24ziger Winterhallenrunde - 28. April 2006
Da die Winterhallenrunde nunmehr schon seit 22 Jahren besteht, finde ich es an der Zeit, eine kleine Chronik zu schreiben, solange ich auf Daten zurückgreifen kann. Leider fehlen mir zur Illustration Fotos und Bilder, die das Ganze etwas auflockern würden. Vielleicht hat ja ein Teilnehmer Ideen und Material, um diese Chronik zu verbessern.
Am Sonntag, den 20.11.1983 wurde um 11:00 Uhr unsere Tennishalle mit Festreden, musikalischem Rahmen, Bewirtung sowie natürlich sportlichen Darbietungen eingeweiht. Keiner hatte geglaubt, dass schon zwei Jahre nach der Einweihung der ersten sieben Außenplätze (27.09.1981) der Spielbetrieb auch in einer eigenen Tennishalle aufgenommen werden könnte.
Viele Mitglieder, die bis dahin im Winter in anderen Tennishallen spielen mussten, wechselten in die eigene Halle, die ab dem 21.11.1983 genutzt werden konnte. Henry Backes und Dieter Zabel konnten in dieser ersten Saison montags um 21 Uhr eine Stunde buchen. Im Folgejahr buchte Dieter Zabel donnerstags den Platz 2 um 20 Uhr und Wolfgang Dilk um 21 Uhr. Damit wurde in der Wintersaison 1984/85 der Grundstein für die "Winterhallenrunde" gelegt.
Dieter Zabel teilte sich seinen Platz mittlerweile mit Hans Herrmannsen und Martin Ramthun, Wolfgang Dilk mit Norbert Johst. Schon bald kam der Wunsch auf, nicht immer mit den gleichen Partnern zu spielen. Also wurde ein Plan erstellt, bei dem diese 5 Spieler wechselweise gegeneinander spielten. Wir hatten ja zwei aufeinander folgende Stunden zur Verfügung, so dass auch Doppel gespielt werden konnte.
Schon in der Wintersaison 1986/87 gesellten sich andere Spieler zu uns: Klaus Bannöhr, Heiner Groote, Siegried Klüver, Heinz Mäuseler, Franz van Oers und Horst Retkowski. Wir hatten insgesamt 5 Plätze gebucht und die Planerstellung wurde langsam schwierig (Jeder sollte ja gegen Jeden spielen).
In der Wintersaison 1987/88 erhöhte sich die Spielerzahl auf nunmehr 16 bei 8 Plätzen. Es kamen hinzu: Manfred Machalla, Klaus-Ulrich Müller, Gerd Niebuhr, Klaus Poppe und Michael Stiefler. Eine Auslosung per Hand war kaum mehr möglich und so schrieb Dieter Zabel die erste Version eines Software-Programms in GFA-Basic für den Atari-Rechner. Leider klappte es ohne zusätzliche Handkorrektur noch nicht so richtig. Die Stunden verteilten sich auf Dienstag und Donnerstag und jeder Spieler erhob natürlich den Anspruch für sich, eine ausgewogene Verteilung der Tage und der Stunden zu haben. Hier gab es oft Diskussionen, die Arbeit blieb aber immer bei Wolfgang Dilk und Dieter Zabel hängen. Es gab auch eine Kasse, in die die "Verlierer" einzahlen mussten. Von dem Erlös wurde dann einmal im Jahr Essen gegangen oder eine Veranstaltung besucht. Da insbesondere Hans Herrmannsen aufgrund seiner Spielstärke fast nie einzahlte, schafften wir dieses auch bald ab.
Für Klaus Poppe kam 1988/89 Walter Lehwald hinzu. 1989/90 wuchs die Anzahl der Spieler auf 18 bei 9 Plätzen an, Jürgen Brandenburg und Günther Braune kamen hinzu. Diese Zusammensetzung blieb bis 1990/91 konstant. Durch den tragischen Tod von Heinz Mäuseler kam 1991/92 Heiner Möller hinzu. Mittlerweile schrieb Dieter Zabel ein Softwareprogramm in Pascal für den PC. Durch einen entscheiden Tipp von Holger Starkgraff bewältigte das Programm nun auch mühelos die Auslosung.
1994/95 bekamen wir noch einen Platz hinzu, Jürgen Brandenburg spielte zweimal und Henry Backes kam hinzu. Aber 1995/1996 gaben wir wieder einen Platz ab, Jürgen Brandenburg spielte nur noch einmal und wir verloren abermals durch einen tragischen Tod Klaus-Ulrich Müller.
Durch Ausscheiden von Michael Stiefler und seinem Platz musste 1996/97 eine "Rast" eingeführt werden, weil wir noch 17 Spieler waren und bei 8 Plätzen jeder einmal aussetzen musste. 1997/98 teilte sich Heiner Möller mit Rolf Hessenauer einen Platz und Franz van Oers mit Rainer Filusch und Manfred Reitz. Glücklicherweise bekamen wir 1998/99 wieder einen Platz hinzu, Walter Lehwald und Franz van Oers schieden aus, Harald Finnern kam hinzu, Rolf Hessenauer und Manfred Reitz wurden "Stammspieler". 1999/2000 ersetzte Peter Sprenger Heiner Möller.
André Böhnk kam mit seinem Freund Bernd Pitzing 2000/01 hinzu und brachte einen Platz mit. Im folgenden Jahr mussten wir jedoch wieder auf einen Platz verzichten, da Jürgen Brandenburg sich vorübergehend mit seinem Platz "ausklinkte". Leider konnte Günther Braune auch nicht mehr spielen. 2001/02 kam Jürgen Brandenburg mit seinem Platz zurück und Jürgen Gora konnte das nutzen. Da Bernd Pitzing ausschied, konnte Uwe Büttner einsteigen.
Im nächsten Jahr stieg die Anzahl der Plätze wieder an: Wolfgang Ahrens, Thomas Bünz, Uwe Mahnke und Frank Putzer gesellten sich zu uns und wir hatten nun 12 Plätze zur Verfügung. Somit belegten wir am Dienstag und Donnerstag die komplette Halle von jeweils 20-22 Uhr. Dieter Zabel erstellte eine optimierte Software-Version in Delphi, die Auslosung ging nun reibungslos.
Da 2003/04 Siegried Klüver ausschied, konnte Uwe Lost aufgenommen werden. Im Folgejahr gab Jürgen Brandenburg seinen Platz an seinen Sohn Ralf ab. Diese Zusammensetzung blieb bis heute konstant.
Natürlich gab es immer wieder Ersatzspieler, wenn jemand nicht spielen konnte. Und es gab auch "Wartelisten", denn in einer solchen Runde mitzuspielen ist und bleibt erstrebenswert.
28. April 2006 - Heinz-Dieter Zabel
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